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	<title>Immobilien zur Kapitalanlage</title>
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		<title>Zahl neuer Wohnungen dürfte einbrechen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 08:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p><strong>Hohe Kosten, strenge Auflagen: Die Wohnungswirtschaft investiert kaum noch in den Bau neuer Wohnungen. Der Branchenverband fordert auch die EU zum Handeln auf.</strong></p>
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<p>Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) rechnet mit erheblich weniger neuen Mietwohnungen im laufenden Jahr. Die Zahl der fertiggestellten Einheiten bei den Mitgliedsunternehmen im GdW könnte demnach um rund 40 Prozent auf knapp 17.700 zurückgehen, wie der Verband mitteilte.</p>
<p>Während die Investitionen für Instandhaltungen bei den Mitgliedern leicht zunehmen, sollen sie für den Neubau im laufenden Jahr um rund ein Fünftel auf 6,4 Milliarden Euro zurückgehen.</p>
<p>„Das betrifft vielfach auch geförderte Wohnungen für Mieterinnen und Mieter in der unteren Einkommenshälfte“, sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Bundesweit rechnet der Verband damit, dass in diesem und im kommenden Jahr fast 130.000 Wohnungen weniger gebaut werden als in den zwei Jahren zuvor. „Und das in einer Zeit, in der wir jede neue Wohnung gebraucht hätten.“</p>
<p>Grund für den weiteren Rückgang bleiben demnach die hohen Kosten im Geschosswohnungsbau. Bauleistungen im Neubaubereich hätten sich seit 2019 um fast die Hälfte verteuert. Die Preise verharrten auf hohem Niveau und stiegen weiter, betonte Gedaschko. Eine wirkliche Entspannung sei nicht in Sicht.</p>
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<p><strong>Zahl neuer Sozialwohnungen steigt wieder</strong></p>
<div class="o-article__content-element o-article__content-element--richtext">
<p>In der Folge wird insbesondere der bezahlbare Wohnraum immer knapper. Die bundesweite Zahl an Sozialwohnungen stagniert demnach seit Jahren bei um die eine Million. Ein Großteil davon befindet sich im Besitz der GdW-Mitgliedsunternehmen, bei denen es sich um kommunale, bundes- oder landeseigene, kirchliche, genossenschaftliche sowie privatwirtschaftliche Akteure handelt.</p>
<p>Immerhin: Die Zahl neu gebauter Sozialwohnungen in Deutschland ist infolge einer erheblichen öffentlichen Förderung in den vergangenen Jahren wieder gestiegen und lag 2024 bei rund 27.000 Einheiten in Deutschland &#8211; so hoch wie seit sechs Jahren nicht mehr. Gemessen an den Fördersummen sei dieser Anstieg aber viel zu niedrig, betonte Gedaschko.</p>
<p>Neben den Kosten sieht der GdW auch zahlreiche bürokratische Hürden, die den Neubau seit Jahren ausbremsen. Umwelt- oder Denkmalschutzauflagen würden Projekte über Jahre verzögern und die Planung verteuern.</p>
<p>Der Verband fordert deshalb unter anderem eine spezielle EU-Notverordung, wie sie etwa für den Ausbau erneuerbarer Energien erlassen wurde. Damit erhielte der Neubau bezahlbaren Wohnraums eine höhere Priorisierung gegenüber anderen Rechtsgütern. „Das wäre ein extrem scharfes Instrument“, betonte Gedaschko. Die Regelung würde sofort in allen Mitgliedstaaten gelten.</p>
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<p><span style="font-size: 8pt;">www.wiwo.de</span></p>
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		<title>Kaufen! Kaufen! Kaufen!</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/kaufen-kaufen-kaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p><strong>2025 dürften die Kaufpreise und Mieten von Häusern und Wohnungen kräftig steigen – nicht trotz, sondern wegen der Probleme am Immobilienmarkt. Ein Gastbeitrag.</strong></p>
<div class="o-article__content-element o-article__content-element--richtext">
<div class="u-richtext" data-command="{&quot;richtext&quot;: {}}">
<p>Den Immobilienmarkt in Deutschland plagen Probleme. Nicht neuerdings, sondern eigentlich seit nunmehr 15 Jahren. Auch für den an Zyklen gewöhnten Markt ist das ein außergewöhnlich langer Zeitraum. Normalerweise prägt ihn der Wechsel zwischen Auf und Ab. Ein ruhiges Jahrzehnt wie die Nullerjahre kann man guten Gewissens zu den Ausnahmen zählen.<br />
Die aktuellen Probleme sind schnell benannt: Es werden zu wenige Wohnungen gebaut, und wenn, dann zu teure. Vor allem große Objekte fehlen, und damit meine ich sowohl familiengerechte Eigentumswohnungen als auch Eigenheime. Übrigens ist solch ein Problem für Deutschland keine ganz neue Erfahrung. Ein Blick zurück könnte also helfen. Doch beginnen wir mit Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Mit dem kommenden Jahr und damit dem Start einer neuen Bundesregierung bietet sich die Chance, wirklich die Ärmel in der Wohnungsbaupolitik hochzukrempeln und zu liefern. Kommunen mit Wohnungsknappheit bekommen in diesem Szenario finanzielle und personelle Unterstützung für große Bauland- und Genehmigungsoffensiven, verbunden mit einer notwendigen Rückendeckung gegenüber allgegenwärtigen Baumuffeln. Haushalte, deren Einkommen nicht für den Eigentumserwerb aus eigenen Kräften reicht, werden gezielt durch Mietkaufmodelle und wirksam hohe Wohnungsbauprämien gefördert. Und das alles noch, bevor sich das Fenster der Möglichkeiten durch Kapazitätsengpässe der Bauwirtschaft wieder schließt.</p>
<p>Doch ich befürchte, dass es dazu nicht kommen wird. Zumindest nicht im ersten Jahr der neuen Regierung. Denn da stehen Verteidigung und Wirtschaftskrise sowie Infrastruktur und Energie im Vordergrund. In der Wohnungspolitik überlässt die Union – sollte sie in einer Regierung stärkste Kraft sein – nach der Wahl mutmaßlich wieder den kleineren Partnern das Feld.</p>
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<p>Es wird daher zunächst wohl zu mehr Regulierung im Mietrecht kommen – mit all den unerwünschten Nebeneffekten wie Überkonsum, verzögerter Sanierung und letztlich auch ausgebremstem Neubau. Zum Ende der Legislatur stehen die Chancen theoretisch besser. Doch dann dürften wieder Kraft und Geld fehlen für die richtigen Maßnahmen.</p>
<p>Wenn es ganz schlecht läuft, versucht die Bundesregierung sich gar nicht erst an einer echten Wende. Stattdessen würde zum vierten Mal ein extrabreites Bündnis für Wohnen ausgerufen. Im Koalitionsvertrag wird man zum dritten Mal lesen, dass die Grunderwerbsteuer gesenkt und der Wohnungsbau gestärkt werden soll. Vielleicht gibt es auch zum dritten Mal eine freihändig gewürfelte Zahl zum angestrebten Neubau. Ob nach 300.000 von Herrn Seehofer und 400.000 von Frau Geywitz jetzt die 500.000 fällt?</p>
<p><strong>Die Mieten und Kaufpreise werden steigen</strong></p>
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<div class="u-richtext" data-command="{&quot;richtext&quot;: {}}"></div>
<p>Und die Probleme? Sie blieben ungelöst, weitere vier Jahre lang. Im Ergebnis werden wohl weiter zu wenige und stattdessen zu teure Wohnungen gebaut. Vor allem die Mieten dürften daher eher kräftig steigen. Das gilt genauso für die Kaufpreise, solange die Zinsen nicht zu stark nach oben ziehen. Die Knappheit könnte kurzfristig allenfalls dadurch enden, dass die Nachfrage infolge einer großen Rezession einbricht. Aber davon wollen wir jetzt nicht ausgehen.<br />
Mittelfristig dürfte der politisch ausgebremste Welthandel die Inflation und damit die Zinsen befeuern. Außerdem werden Arbeitskräfte jetzt jedes Jahr knapper und teurer. Das alles treibt wahlweise die Kaufpreise oder die Finanzierungskosten nach oben, weswegen das Gebot der Stunde nur lauten kann: kaufen, kaufen, kaufen.</p>
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<p>Der bereits angesprochene Blick zurück könnte helfen, um nach 15 Jahren doch wirksam voranzukommen. Denn die gegenwärtigen Probleme begleiten uns nicht erst seit vielen Jahren. Wir kennen sie bereits aus früheren Zyklen: Blicken wir zurück ins Jahr 1981. Die Fertigstellungen waren seit 1974 auf dem Rückzug und hatten sich gegenüber dem Hoch bei rund 700.000 Wohnungen im Jahr 1973 halbiert. Die Leerstandsreserve schmolz dahin, die Zinsen wurden zweistellig – doch die Nachfrage legte weiter zu: „neu gegründete, mobile, wachsende oder durch Modernisierung verdrängte Haushalte haben große Schwierigkeiten, geeignete Wohnungen zu finden, während gleichzeitig noch große Gruppen in guten Wohnungen zu günstigen Bedingungen leben“ schreibt das Bundesbaublatt im August 1981 (Heft 8, Seite 521). Das kommt einem bekannt vor.</p>
<p>Dort war aber auch schon zu lesen, dass entweder die Kapitalintensität des Wohnungsbaus gesenkt oder aber mehr Konsumverzicht fürs Wohnen erforderlich seien. Es sollte also einfacher gebaut werden, mit Flachbauten beispielsweise, ohne oder mit simpleren Kellern und mit günstigeren Materialien. Manches erinnert an die heutige Diskussion, etwa um einen Gebäudetyp E – E wie einfach.<br />
Wie hat die Politik Anfang der 1980er Jahre dann tatsächlich auf die Knappheit reagiert? Sagen wir so: nicht mit fundamentalen Verbesserungen, aber zumindest beherzt. Die steuerliche Abschreibung im Mietwohnungsbau – seit den 1950er Jahren bei 3,5 Prozent – wurde im Jahr 1982 auf fünf Prozent angehoben. Im darauffolgenden Zyklus stieg sie sogar auf anfängliche sieben Prozent. Anders als heute aber bedingungslos. Es gab – anders als bei den jetzigen Sonderregeln für die Steuerabschreibungen – keine weiteren Auflagen zu den maximalen Baukosten oder der Klimaeffizienz.<br />
Vor allem hat man eines getan: großzügig am Stadtrand Bauland ausgewiesen. Denn wohin sollte man Wohnungen bauen, wenn nicht auf Grund und Boden? Wie sollte man massenhaft und damit bezahlbare Wohnungen bauen ohne große Freiflächen? Außerdem galt damals wie heute, dass jegliche Förderung schlicht in höheren Grundstückspreisen verpuffte, wenn es am Bauland mangelt.</p>
<p>Aber gut, auch früher war nicht alles Gold. Die schiere Wucht der Maßnahmen hatte zwar schnell Erfolg: Die Zahl der fertiggestellten Geschosswohnungen verdoppelte sich nahezu, innerhalb weniger Jahre von knapp 100.000 im Jahr 1979 auf nicht ganz 200.000 im Jahr 1984. Gleichzeitig sank jedoch die Zahl der fertiggestellten Eigenheime im selben Zeitraum von weit über 200.000 um ein Viertel. Offenbar verdrängte der stärker geförderte Mietwohnungsbau die potenziellen Selbstnutzer.<br />
Vor allem gelang es nicht, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen. Weil von den steuerlichen Sonderregeln vor allem Besserverdiener profitierten, kam die Förderung weniger den Hütten als den Palästen zugute. Sie steigerte eher das Bau- und Beschäftigungsvolumen, aber nicht die Stückzahl an Wohnungen.<br />
Vereinfacht kann man sagen, dass Steuerförderung den Wohnungsmarkt nicht zielgenau entlastet. Die einkommensunabhängige Eigenheimzulage erblickte jedoch erst 1995 das Licht der Welt. Kurzfristig kam es für Ersterwerber sogar noch schlimmer, denn die Ansparförderung fürs Eigenkapital wurde verschlechtert. Ab 1982 sank die Wohnungsbauprämie von 18 auf 14 Prozent und selbst die Einkommensgrenzen wurden trotz hoher Inflation erst 1990 minimal nach oben angepasst.</p>
<p>Was kann man also aus den 1980er Jahren lernen? Erstens zählen im Hinblick auf Bauland und Baukosten nicht Worte, sondern Taten. Zweitens sollten Subventionsformen wie erhöhte Abschreibung oder privater Schuldzinsenabzug – wenn überhaupt &#8211; nur zeitlich streng begrenzt eingesetzt werden. Denn sie führen in der Masse nur zu größeren, aufwendigeren sowie vor allem teureren Wohnungen und minimieren zudem Sparanreize. Stattdessen sollte man alles daransetzen, möglichst vielen Schwellenhaushalten durch gezielte Programme zu einfachen, aber dafür eigenen vier Wänden zu helfen.</p>
<p>Dafür müsste die neue Bundesregierung auch den Weg für echte Kostensenkungen im Wohnungsbau ebnen. Vermutlich muss dafür zunächst das Deutsche Institut für Normung neu aufgestellt werden. Denn womöglich wird das kostengünstige Bauen trotz Gebäudetyp E sonst weiterhin daran scheitern, dass Richter den einzuhaltenden „State of the Art“ an den DIN-Normen und nicht an den gesetzlichen Bauvorschriften ausrichten. Baufirmen würden dann in vorauseilendem Gehorsam die einfacheren Regeln des Typ E gar nicht erst anwenden.</p>
<p>In der Gesamtschau möchte man jeder heute beengt und überteuert mietenden jungen Familie die Worte aus dem Bundesbaublatt von August 1981 zurufen: „Erwirb so früh Du kannst! Nimm notfalls Abstriche in Qualität und Größe hin, aber keine langen Wartezeiten mehr. Später bleibt immer noch Zeit zum Umsteigen auf bessere Objekte.“</p>
<p><span style="font-size: 8pt;">www.wiwo.de</span></p>
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		<title>Darum werden die Preise auf dem Wohnungsmarkt bald anziehen</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/darum-werden-die-preise-auf-dem-wohnungsmarkt-bald-anziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 13:02:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.sachwert-portal.de/darum-werden-die-preise-auf-dem-wohnungsmarkt-bald-anziehen/">Darum werden die Preise auf dem Wohnungsmarkt bald anziehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sachwert-portal.de">Immobilien zur Kapitalanlage</a>.</p>
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			<p><strong>Die Immobilienpreise ziehen wieder an. Woran das liegt – und ob jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Immobilienkauf gekommen ist. </strong></p>
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<p>Der deutsche Wohnungsmarkt hat in den 2010er Jahren einen bemerkenswerten Boom erlebt. Die Mixtur aus robustem Wirtschaftswachstum, starken Beschäftigungszuwächsen und stetig fallenden Zinsen hat die Wohnungspreise teilweise zweistellig wachsen lassen, insbesondere in den Metropolen. Doch mit dem Jahr 2022 hat sich die Situation gedreht.<br />
Bedingt durch die stark gestiegenen Zinsen infolge der hohen Inflation ist die Nachfrage eingebrochen, gleichzeitig mussten Projektentwickler mit deutlichen höheren Baukosten kämpfen – auch weil im Nachgang der Coronapandemie die Materialkosten rasant gestiegen sind. In der Folge kam es zu Insolvenzen bei Projektentwicklern, rückläufigen Baugenehmigungen und einem Rückgang der Wohnungspreise um rund zehn Prozent. Zudem hat sich auch das gesamtwirtschaftliche Klima eingetrübt, die Wirtschaft wächst kaum noch.<br />
Vor diesem Hintergrund schauen viele Anleger und potenzielle Erwerber von Wohneigentum nach wie vor mit Sorgen auf die Zukunft im Wohnungsmarkt und fragen sich: Ist die Flaute wirklich schon vorbei?</p>
<p>Tatsächlich sind die Perspektiven für den Wohnungsmarkt gut. Baldige Preissteigerungen sind wahrscheinlich. Ursächlich hierfür ist vor allem eine Kombination verschiedener Gründe.</p>
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<p>Der erste Grund: Die Konjunktur ist zwar angeschlagen, aber ein differenzierter Blick lohnt. Große Probleme weisen die Bauwirtschaft und die Industrie auf, doch der Dienstleistungssektor entwickelt sich stabil, zuletzt stieg die Bruttowertschöpfung in diesem Sektor um fast zwei Prozent. Dienstleistungen umfassen rund 70 Prozent der deutschen Wertschöpfung und umfassen eben nicht nur Gastronomie und Tourismus, sondern auch den IT-Sektor, unternehmensnahe Dienstleistungen und zahlreiche kreative und innovative Tätigkeiten.<br />
Besonders wichtig für die Immobilienwirtschaft: Dienstleistungen finden sich in den Städten, deren wirtschaftliche Entwicklung wesentlich stärker ist als im Bundesdurchschnitt. Das beste Beispiel ist Berlin: in den 2000er-Jahren war Berlin noch ein wirtschaftliches Sorgenkind, mittlerweile liegt das Wachstum des BIP in Berlin zwei Prozentpunkte über dem von Deutschland insgesamt.</p>
<p>Wichtig ist außerdem: Trotz schwieriger Konjunktur gibt es weiterhin einen stabilen Arbeitsmarkt, viele Unternehmen würden sogar gerne mehr Menschen einstellen, obwohl sich auch hier zuletzt die Stimmungslage eintrübte. Dennoch: Arbeitskräftemangel ist weiterhin das beherrschende Thema in vielen Branchen, vor allem in den Städten. In der Folge müssen Unternehmen höhere Löhne zahlen, zuletzt stiegen die Reallöhne gegenüber dem Vorjahr um etwa um 2,9 Prozent. Und die Unternehmen sind auf Zuwanderung angewiesen, weshalb die Einwohnerzahl vor allem in den Städten weiter wachsen wird.</p>
<p><strong>Die Bauzinsen könnten weiter sinken</strong></p>
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<div class="u-richtext" data-command="{&quot;richtext&quot;: {}}"></div>
<p>Zweitens geben die Immobilienfinanzierungszinsen zunehmend nach. Gestiegen sind die Zinsen infolge des starken Inflationsanstiegs, doch mittlerweile sind die Inflationsraten bereits wieder auf dem Niveau von zwei Prozent. Folglich reduziert die Europäische Zentralbank (EZB) kontinuierlich die Leitzinsen, was sich eben auch in den langfristigen Finanzierungszinsen widerspiegelt. Zumindest mittelfristig werden die Zinsen nicht wieder auf ein Niveau von ein Prozent für zehnjährige Zinsbindungen zurückkehren – hierfür waren teilweise auch starke Interventionen an den Kapitalmärkten verantwortlich, aber eine zwei vor dem Komma erscheint in naher Zukunft nicht unrealistisch.<br />
Allerdings ist die Welt aktuell sehr unruhig, und es kann schnell Rückschläge in der Inflation geben. Nichtsdestotrotz wird die Aussicht auf insgesamt fallende Zinsen die Attraktivität von Immobilien stärken.</p>
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<p>Drittens muss davon ausgegangen werden, dass Wohnen ein knappes Gut bleibt. Nach Schätzungen des IW könnte die Zahl der Fertigstellungen bis 2025 auf unter 230.000 Wohnungen fallen, im Jahr 2024 ist nur noch mit 260.000 Wohnungen zu rechnen. Aufgrund der rückläufigen Baugenehmigungen ist eine kurzfristige Belebung der Bautätigkeit kaum möglich. Tatsächlich bräuchte es aber eine Bautätigkeit von rund 370.000 Wohnungen pro Jahr, um die Nachfrage zu bedienen, wie eine Studie des IW zeigt.</p>
<p><strong>Wohnungsmangel treibt die Preise</strong></p>
<p>Aufgrund von Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft, allgemeinem Baulandmangel in den Ballungsgebieten und eines Rahmens, der innovatives und günstiges Bauen konterkariert, ist auch mittelfristig nicht damit zu rechnen, dass die Bautätigkeit Niveaus erreicht, die zu einer Entspannung des Marktes führen. Schon jetzt steigen die Neuvertragsmieten mit über fünf Prozent pro Jahr schneller als in den Boomzeiten der 2010er Jahre. Angesichts der Probleme im Wohnungsbau dürfte sich diese Mietdynamik fortsetzen, möglicherweise sogar verstärken.</p>
<p>Fasst man diese Entwicklung zusammen, erscheint ein baldiges Anziehen der Preise wahrscheinlich. Tatsächlich zeigen die jüngsten Preisdaten auch bereits erste Anzeichen für eine Belebung, am Ende des Jahres 2024 dürfte bei den Preisen bereits ein kleines Plus stehen. Die Wende im Wohnungsmarkt scheint damit schon vollzogen zu sein. Der Markt strebt der nächsten Phase kontinuierlicher Preissteigerungen entgegen.<br />
Dies führt unwiderruflich zu der Frage, ob nun der geeignete Kaufzeitpunkt ist. Tatsächlich hat sich die Erschwinglichkeit zuletzt verbessert, denn die Kombination aus leicht fallenden Zinsen, steigenden Einkommen und gefallenen Preisen hat Wohneigentum erschwinglicher gemacht.</p>
<p>Sollten die Zinsen nun weiter fallen, könnte sich diese Entwicklung fortsetzen – sofern die steigenden Preise das nicht überkompensieren. Das optimale Timing zu finden, scheint somit kaum möglich. Wichtiger ist es deshalb, die Immobilie zu finden, die zu den langfristigen Bedürfnissen und Zielen passt.</p>
<p><span style="font-size: 8pt;">www.wiwo.de</span></p>
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		<item>
		<title>Preise für Immobilien ziehen an: Druck auf Kaufinteressenten steigt – was das jetzt für euch bedeutet</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/preise-fuer-immobilien-ziehen-an-druck-auf-kaufinteressenten-steigt-was-das-jetzt-fuer-euch-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 13:19:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<ul>
<li><strong>Laut Dr. Klein steigen die Immobilien-Preise in Deutschland aktuell wieder deutlich an – besonders in Hamburg und Dresden.</strong></li>
<li><strong>In Hamburg legen Eigentumswohnungen um 4,46 Prozent zu, während der Preis für Einfamilienhäuser um 1,7 Prozent steigt.</strong></li>
<li><strong>Käufer suchen zunehmend Alternativen im Umland, da die Preise in Großstädten stark anziehen. </strong></li>
</ul>
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<p>Immobilien verzeichnen aktuell wieder deutliche Preissteigerungen, insbesondere in Hamburg. Das hat eine Analyse von Dr. Klein ergeben. Während die Preise für Wohnungen laut des Finanzdienstleisters im Jahresvergleich um 4,46 Prozent zulegen, steigen die Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser moderater um 1,7 Prozent.</p>
<p>Frank Lösche von Dr. Klein erklärt, dass die unsichere Gesetzeslage und potenziellen Sanierungskosten viele Käufer zu Eigentumswohnungen treiben. „In Hamburg stehen zum Beispiel wenig Neubauten, sondern meist Häuser mit einer schlechteren Energieeffizienzklasse zum Verkauf“, sagt der Experte.</p>
<p><strong>Weshalb Immobilien-Käufer in Großstädten aktuell Wohnungen bevorzugen</strong></p>
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<p>Für künftige Eigentümer sei bei diesen Objekten unklar, welche gesetzlichen Vorgaben für eine energetische Sanierung in Zukunft greifen und wie hoch die Modernisierungskosten unter dem Strich sein werden. „Um dieses Risiko besser kalkulieren zu können, weichen viele auf Eigentumswohnungen aus, denn hier werden derartige Kosten wenigstens durch alle Parteien in der Hausgemeinschaft geteilt.“</p>
<p>Daher seien Maximalpreise von mehr als 13.000 Euro pro Quadratmeter in Hamburgs Top-Lagen keine Seltenheit mehr. Wer aber nicht in dieser Liga mitspielen will oder kann, dem empfiehlt Frank Lösche einen Blick über den Hamburger Tellerrand: „Oft ist das Schleswig-Holsteiner Umland eine gute Option – nicht nur wegen der günstigeren Preise, sondern auch wegen der Förderbedingungen beim Kauf.“</p>
<p>Anders als die Hamburgische Investitions- und Förderbank prüfe die Investitionsbank Schleswig-Holstein nur die Bonität und schaue nicht auf den Objektwert. „Das macht für viele Darlehensnehmer bei der Finanzierung einen entscheidenden Unterschied.“ Statt in Hamburg könnte sich der Traum vom Wohneigentum dann ein paar Kilometer weiter, beispielsweise in Pinneberg oder Norderstedt, erfüllen.</p>
<p><strong>Stärkste Preissteigerung in Dresden für Einfamilienhäuser</strong></p>
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<p>Die Preise steigen aber nicht nur im Norden. In Dresden, der sächsischen Metropole, erlebt der Immobilien-Sektor sogar die stärkste Teuerung im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser steigen um 5,61 Prozent auf einen Median von 3260 Euro pro Quadratmeter.</p>
<p>Eigentumswohnungen hingegen stagnieren oder verzeichnen minimale Rückgänge. In Hannover zieht der Markt ähnlich wie in Hamburg an, jedoch auf niedrigerem Preisniveau: Wohnungen kosten im Schnitt 2915 Euro pro Quadratmeter, Häuser 2554 Euro pro Quadratmeter.</p>
<p><strong>Westen: Dortmund mit Spitzenreiter bei Preissteigerung</strong></p>
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<p>Und auch im Westen von Deutschland kehren die Zeiten des Preisabwärtstrends offenbar nicht zurück. so Dr. Klein. Besonders in Dortmund legen Eigentumswohnungen mit 5,35 Prozent am stärksten zu, während Häuser mit einem Anstieg von 0,49 Prozent stabiler bleiben.</p>
<p>Käufer zahlen in Dortmund im Schnitt 2205 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 2 778 Euro pro Quadratmeter für Häuser. In Köln und Düsseldorf ist die Lage ähnlich, wobei Köln mit 3618 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und Düsseldorf mit 3163 Euro pro Quadratmeter für Häuser als Spitzenreiter hervorgehen.</p>
<p><strong>München: Rückgang bei Häusern, Rekordpreise für Wohnungen</strong></p>
<p>In München sinken die Preise für Häuser um 1,18 Prozent, während Wohnungen weiter zulegen. Der Spitzenpreis für Wohnungen liegt bei 19.737 Euro pro Quadratmeter, ein Rekordhoch. Das Luxussegment bleibt robust, obwohl die Preise für Häuser auch dort leicht nachgeben.</p>
<p>Im Vergleich dazu ist Frankfurt im Süden führend, mit einer Preissteigerung bei Wohnungen von 3,01 Prozent und einem neuen Spitzenwert von 16.395 Euro pro Quadratmeter.</p>
<p><strong>Frankfurt und Stuttgart: Moderate Steigerungen</strong></p>
<p>Während Frankfurt mit einem neuen Höchstpreis bei Eigentumswohnungen überrascht, bleibt Stuttgart verhältnismäßig zurückhaltend. Die Preise für Wohnungen und Häuser steigen dort jeweils nur um etwa ein Prozent, wobei der Medianpreis bei Wohnungen 3817 Euro pro Quadratmeter und bei Häusern exakt 4000 Euro pro Quadratmeter beträgt.</p>
<p><strong>Fazit: Deutschlandweit steigende Nachfrage und Immobilien-Preise</strong></p>
<p>Heißt: Der Immobilienmarkt verzeichnet in vielen Regionen ein Comeback steigender Preise. Während Hamburg eine Rückkehr zum Verkäufermarkt erlebt, zeigt Dresden eine bemerkenswerte Preissteigerung im Immobilien-Sektor. Auch westdeutsche Städte wie Dortmund und Köln sowie süddeutsche Zentren wie Frankfurt und München präsentieren überwiegend Wachstumsraten. Käufer, die mit den hohen Preisen kämpfen, können auf günstigere Alternativen im Umland ausweichen, so Dr. Klein.</p>
<p><span style="font-size: 8pt;">www.businessinsider.de</span></p>
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		<title>Wohnungsbauziel voraussichtlich verfehlt</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/wohnungsbauziel-voraussichtlich-verfehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 16:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Immobilienexperten warnen: Mehr als 600.000 Wohnungen fehlen.</strong></span></p>
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<p>Angesichts der eingebrochenen Genehmigungszahlen werden nur 150.000 neue Wohnungen pro Jahr erwartet. Der Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Andreas Mattner, spricht von einem »regelrechten Sirenenalarm«.</p>
<p>Nach Prognose der sogenannten Immobilienweisen wird die Bundesregierung ihr Wohnungsbauziel künftig noch deutlicher verfehlen. »Die Krise ist tiefer, als die Baufertigstellungs- und Baugenehmigungszahlen bislang zeigen«, heißt es im veröffentlichten <a href="https://zia-deutschland.de/fruehjahrsgutachten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frühjahrsgutachten. </a> Noch zehre der Wohnungsbau von Projekten, die vor den deutlichen Zinserhöhungen begonnen worden seien.</p>
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<p>Angesichts der eingebrochenen Genehmigungszahlen und unter Berücksichtigung der Bauzeiten dürften die Fertigstellungen voraussichtlich bis auf 150.000 pro Jahr sinken. Die von der Bundesregierung angestrebte Marke von 400.000 rückt damit in weite Ferne. 2023 wurde die Marke Schätzungen zufolge mit etwa 270.000 erneut deutlich verfehlt. »Mit den aktuellen Niveaus von Zinsen, Baulandpreisen, Baukosten und Mieten rechnet sich der Neubau von Wohnungen nicht«, warnen die Experten.</p>
<p><strong>Bereits jetzt fehlten mehr als 600.000 Wohnungen</strong></p>
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<p>Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), der das Gutachten an Bundesbauministerin Klara Geywitz übergab, warnt vor einem sozialen Debakel. In Deutschland fehlten bereits in diesem Jahr mehr als 600.000 Wohnungen. Bis zum kommenden Jahr steige diese Zahl auf 720.000, bis 2027 sogar auf 830.000. »Die Analyse der Experten ist nicht nur ein Wake-up-Call, sondern in einigen Punkten ein regelrechter Sirenenalarm«, sagte ZIA-Präsident Andreas Mattner.</p>
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<p>Hauptgrund für die Entwicklung sind die seit dem Frühjahr 2022 gestiegenen Zinsen. Damit seien fast schlagartig alle Wohnungsbauprojekte unwirtschaftlich geworden, sagte der Immobilienweise Harald Simons. Die Folge sei praktisch ein Stopp des Wohnungsbaus. »Der Wohnungsneubau befindet sich in einer tiefen Krise«, sagte der Experte. Eine »schwarze Null« bei Wohnungsneuentwicklungen wird dem ZIA zufolge erst bei einer Durchschnittsmiete von 21 Euro pro Quadratmeter erzielt. »Das ist nicht möglich«, sagte ZIA-Präsident Mattner. »Wer also baut, geht bankrott.«</p>
<p><strong>Bereits jetzt fehlten mehr als 600.000 Wohnungen</strong></p>
<p>Um an der Misere etwas zu ändern, schlägt der ZIA etwa ein Programm der staatlichen Förderbank KfW vor, dass die Marktzinsen auf zwei Prozent reduzieren soll. Das würde bei einer Fördersumme von drei Milliarden Euro etwa 100.000 zusätzliche Wohnungen bringen. Auch ein temporärer Verzicht auf die Grunderwerbsteuer oder kommunale Abschöpfungen beim Wohnungsbau wären »der Superturbo«, sagte Mattner.</p>
<p><span style="font-size: 8pt;">www.spiegel.de</span></p>
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		<title>Interhyp: Dynamik kehrt auf Immobilienmarkt zurück</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/interhyp-dynamik-kehrt-auf-immobilienmarkt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 14:29:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.sachwert-portal.de/interhyp-dynamik-kehrt-auf-immobilienmarkt-zurueck/">Interhyp: Dynamik kehrt auf Immobilienmarkt zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sachwert-portal.de">Immobilien zur Kapitalanlage</a>.</p>
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			<p><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wie der Vermittler privater Baufinanzierungen Interhyp mitteilt, weist der Interhyp-Immobilienindex im Januar erstmals seit Längerem wieder leicht steigende Preise auf. Experten gehen davon aus, dass sich die Bauzinsen in den kommenden vier Wochen auf gleichbleibendem Niveau rund um 3,5% bewegen werden.</strong></span></p>
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<p>Im Rahmen eines Zinsupdates berichtet der Vermittler privater Baufinanzierungen Interhyp über Entwicklungen rund um Finanzierung, Zinsentwicklung und den Immobilienmarkt. „Erstmals seit einigen Monaten haben wir im Januar in unserem Interhyp-Immobilienindex für Deutschland wieder leicht steigende Preise gesehen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob wir hier am Beginn eines neuen Trends stehen“ erklärt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe.</p>
<p>Der Vergleich der größten deutsche Städte zeigt regionale Unterschiede. So sind die Immobilienpreise seit November 2023 stabil geblieben (-01%). In Frankfurt sind die Preise geringfügig gesunken um -0,8%. Hamburg (+1,6%) und Berlin (+0,7%) weisen dagegen erstmals seit März 2023 eine leichte Aufwärtstendenz auf. Anhand des Interhyp-Immobilienindex sind sowohl für ältere Immobilien mit dem Baujahr vor 1990 als auch für jüngere Immobilien mit einem Baujahr nach 2010 leichte Preisanstiege zu beobachten.</p>
<p><strong>Interesse an Immobilien nimmt zu</strong></p>
<p>Wie Interhyp unterstreicht, sei der Markt aktuell für Kaufinteressierte so attraktiv wie lange nicht. Der spürbare Rückgang der Zinsen in den vergangenen Wochen wirke sich auf die monatlichen Rate aus. „Wir sehen seit dem Sinken der Zinsen, dass das Interesse an Immobilien steigt. Langsam kommt die Dynamik zurück in den Markt“, sagt Jörg Utecht.</p>
<p><strong>Immobilien haben wieder kürzere Liegedauer</strong></p>
<p>Aus Daten der Interhyp-Tochter ThinkImmo geht hervor, dass die durchschnittliche Liegedauer auf den Immobilienportalen im vierten Quartal 2022 einen Rekordstand erklommen hatte. Bei Häuser waren es 85 Tage, bei Wohnungen 79 Tage. Im ersten Halbjahr verringerte sich die Liegedauer spürbar, und zwar auf 57 Tagen bei Häusern und 67 Tagen bei Wohnungen.</p>
<p>Für das zweite Halbjahr 2023 liegen die Daten noch nicht vollständig vor. Es zeichnet sich jedoch ab, dass dieser Trend anhalten könnte.</p>
<p>„Es wird nun spannend sein, wie sich das gestiegene Interesse auf die Immobilienpreise auswirkt. Mein Rat an Kaufinteressierte: Nicht zu lange warten, denn die Preise könnten in den kommenden Monaten auch wieder steigen“, betont Jörg Utecht.</p>
<p><strong>Ausblick auf die Zinsentwicklung</strong></p>
<p>Die meisten Kreditinstitute des monatlichen Interhyp-Zinspanel rechnen damit, dass sich die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen kurzfristig in den kommenden vier Wochen auf gleichbleibendem Niveau, also rund um die Marke von 3,5% halten werden.</p>
<p>Mittel- bis langfristig, also in den nächsten sechs bis zwölf Monaten, könnten nach Einschätzung jedes zweiten Befragten die Zinsen wieder in Richtung 3% nachgeben. Die andere Hälfte der Befragten erwartet mittel- bis langfristig ein gleichbleibendes Zinsniveau mit Schwankungen zwischen 3,5 und 4%. Von ersten Leitzinssenkungen durch die EZB gehen die meisten Experten aus dem Zinspanel nicht vor Sommer 2024 aus. (tik)</p>
<p><span style="font-size: 8pt;"><i class="font-twelve-italic">Bild: © ZZMC – stock.adobe.com</i></span></p>
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		<title>Ökonomen erwarten neuen weltweiten Immobilienboom</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/oekonomen-erwarten-neuen-weltweiten-immobilienboom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Aug 2023 09:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p><strong>Um durchschnittlich neun Prozent sollen die Häuserpreise laut einer Expertenumfrage steigen – jedes Jahr, bis 2033. Auch in Deutschland können Bauherrn und Spekulanten mit Zuwächsen rechnen.</strong></p>
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<div class="u-richtext" data-command="{&quot;richtext&quot;: {}}">
<p>Ökonomen rechnen weltweit mit stark steigenden Immobilienpreisen. Diese sollen ihren Prognosen zufolge in den kommenden zehn Jahren global im Mittel um neun Prozent per annum zulegen. So geht es aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Münchner Ifo-Instituts mit dem Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik unter 1405 Experten aus 133 Ländern hervor.</p>
<p>In Deutschland werden demnach leicht unterdurchschnittliche Zuwächse von 7,2 Prozent erwartet, in Österreich von 6,9 Prozent und in der Schweiz von 4,8 Prozent. »Die Steigerung der Immobilienpreise wird dabei eher von Nachfrage- als von Angebotsfaktoren getrieben«, sagte Ifo-Forscher Timo Wochner.</p>
<p>Zu einer erhöhten Nachfrage in vielen Weltregionen führen sollen vor allem ein gestiegener Lebensstandard und höhere Einkommen, aber auch der Wunsch nach mehr Wohnfläche und das Bevölkerungswachstum. Die Tendenz zu mehr Homeoffice spielt hier ebenfalls eine Rolle.</p>
<p>»Angebotsfaktoren wie begrenzte Produktionskapazitäten, höhere Preise für Baumaterialien und ein Mangel an Baugrund sind für 27 Prozent der Expertinnen und Experten für steigende Immobilienpreise verantwortlich«, sagte Wochner. Die Geldpolitik der Zentralbanken, die Inflation und die Regierungspolitik werden von zwölf Prozent der Befragten als Treiber der erwarteten Preisanstiege angegeben.</p>
<p>In Westeuropa (6,4 Prozent) und Nordamerika (7,7 Prozent) dürften die Preissteigerungen bei Immobilien nach Ansicht der Volkswirte unter dem globalen Durchschnitt bleiben. In Süd- und Osteuropa werden indes deutlich höhere Wachstumsraten erwartet (18,4 bzw. 14,9 Prozent). Besonders hoch könnten die Immobilienpreise laut den Ökonomen in Süd- und Westasien (25,1 bzw. 22,4 Prozent) und Mittelamerika (24,4 Prozent) steigen.</p>
<p>Angegeben wurden nominelle, also nicht inflationsbereinigte Werte. »Die realen Wachstumsraten werden geringer ausfallen«, sagte Ifo-Forscher Philipp Heil. In Deutschland seien die Hauspreise in den vergangenen zehn Jahren bereits um mehr als 81 Prozent gestiegen. »Dieser Trend wird sich vermutlich fortführen«, sagte Heil. In Österreich betrug die Teuerung sogar 95 Prozent, in der Schweiz lediglich 44 Prozent.</p>
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<p><span style="font-size: 8pt;">www.spiegel.de</span></p>

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		<title>Warum sich Immobilien als Kapitalanlage gerade jetzt lohnen</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/warum-sich-immobilien-als-kapitalanlage-gerade-jetzt-lohnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 07:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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			<p><strong>Mit der Zinswende haben sich die Spielregeln am Immobilienmarkt verändert. Die Kaufpreise sind laut einer Studie auf das Niveau von 2018 gefallen. Für Käufer und Kapitalanleger ergeben sich jetzt neue Chancen.</strong></p>
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<p>Es gibt eine Zahl, die am Immobilienmarkt zu millionenschweren Verwerfungen führen kann: der Bauzins. Innerhalb eines knappen Jahres stiegen Hypothekenzinsen mit zehnjähriger Laufzeit von einem auf nun etwa vier Prozent. Nachdem die Ära billigen Geldes den Immobilienboom erst möglich gemacht hatte, brach die Nachfrage mit dem Zinsanstieg quasi von jetzt auf gleich ein. Erstmals seit vielen Jahren war die Immobilienbranche wieder mit Preisstürzen konfrontiert.</p>
<p>Die Abschläge sind beachtlich, wie eine neue Studie des Immobilienberaters Colliers zeigt. Demnach hätten sich Wohn- und Geschäftshäusern gegenüber Sommer vergangenen Jahres um 17 Prozent verbilligt. Damit kosten solche Zinshäuser nun wieder so viel wie 2018. Oder anders gesagt: Immobilien haben ihre Wertzuwächse aus der Schlusszeit der Boomzeit verloren.</p>
<p>Immerhin: Die Experten gehen nicht davon aus, dass es in der Fläche zu weiteren größeren Preiskorrekturen kommen wird. „Die Talsohle ist vielerorts erreicht“, resümiert Felix von Saucken, Head of Residential Germany bei Colliers. Inzwischen hätte der Investmentmarkt die gestiegenen Zinsen eingepreist.</p>
<p>Nur in Teilsegmenten wie bei Häusern mit schlechterer Energiebilanz seien noch leichtere Rückgänge zu erwarten. Und: Wie immer ist am Immobilienmarkt der Betrachtungszeitraum entscheidend. Viele Eigentümer werden auch trotz der Korrektur der letzten Monate noch immer stattliche Wertzuwächse verbuchen, weil sie vor einigen Jahren gekauft haben.</p>
<p><strong>Immobilien werden rentabler</strong></p>
<p>Gerade mit Zinshäusern aber zielen Anleger weniger darauf, die Immobilie nach einer Wertsteigerung wieder loszuschlagen. Sie wollen sie stattdessen halten und laufende Mieteinnahmen generieren. Die Experten von Colliers kommen daher zu dem Schluss: Gerade jetzt können sich Immobilien als Kapitalanlage wieder lohnen. Mit der Zinswende haben sich die Rahmenbedingungen für Neu-Investoren nämlich wieder aufgehellt, trotz gestiegener Finanzierungskosten.</p>
<p>Erstens: Die Kaufpreise und Renditen von Immobilien haben sich wieder stabilisiert. Wegen der hohen Kaufpreise ließen sich im Boom gerade in den Metropolen nur niedrige Renditen erzielen. Nun kommen Anleger mit Zinshäusern durchschnittlich auf eine Nettorendite von 4,5 Prozent – immerhin 0,6 Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr. Auch in den Metropolen kletterte die Nettorendite von 3,0 Prozent im vergangenen Jahr auf nun 3,8 Prozent. Immobilien werden also wieder rentabler.</p>
<p>Das zeigt sich auch am sogenannten Vervielfälter. Der gibt an, nach wie vielen Jahren eine Immobilie rein rechnerisch mit den erhaltenen Jahresmietzahlungen abbezahlt ist. Im Jahr 2021, mitten im Immobilienboom, lag der Vervielfältiger im Durchschnitt bei 28,5, in den Großstädten noch deutlich darüber. Heute wären Wohnungen und Häuser ausgehend von der Formel oft schon nach 20 Jahren abbezahlt.</p>
<p><strong>Anleger profitieren vom Wohnungsmangel</strong></p>
<p>Zweitens: Die anhaltende Nachfrage nach Wohnraum wird hoch bleiben – und damit den Investmentmarkt stabilisieren. „In Deutschland verschärft sich der Wohnungsmangel immer mehr, weil zu wenig gebaut wird“, beobachtet Colliers-Experte von Saucken.</p>
<p>In den vergangenen Jahren ist Deutschland bereits an seinem Ziel, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen gescheitert. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahl dieses Jahr bei unter 200.000 liegen dürfte – wegen gestiegener Baukosten, Zinsen und der Krise am Bau.</p>
<p>Anders gesagt: Die Lage am Wohnungsmarkt wird sich weiter zuspitzen – zum Leidwesen aller, die auf der Suche nach einer Wohnung sind. „Es mag zynisch klingen, aber Käufer von Zinshäusern werden von dieser Entwicklung in besonderer Weise profitieren, da eine Kehrtwende am Wohnmarkt nicht absehbar ist,“ schlussfolgert von Saucken.</p>
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<p><span style="font-size: 8pt;">www.wiwo.de</span></p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.sachwert-portal.de/warum-sich-immobilien-als-kapitalanlage-gerade-jetzt-lohnen/">Warum sich Immobilien als Kapitalanlage gerade jetzt lohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sachwert-portal.de">Immobilien zur Kapitalanlage</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wohnungsbau in der Krise: Viel zu wenig, viel zu spät</title>
		<link>https://www.sachwert-portal.de/wohnungsbau-in-der-krise-viel-zu-wenig-viel-zu-spaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[sp_admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 10:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.sachwert-portal.de/wohnungsbau-in-der-krise-viel-zu-wenig-viel-zu-spaet/">Wohnungsbau in der Krise: Viel zu wenig, viel zu spät</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.sachwert-portal.de">Immobilien zur Kapitalanlage</a>.</p>
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			<p><strong>Das Analysehaus Bulwiengesa zeigt: Die Zahl neuer Wohnungen in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren drastisch sinken. Viele Projektentwickler halten sich zurück – und kritisieren die Politik scharf.</strong></p>
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<p><strong>Berlin:</strong> Die Wohnungskrise in Deutschland spitzt sich zu. Nach Daten des Analysehauses Bulwiengesa für das erste Halbjahr 2023 sind Projektentwickler zunehmend zurückhaltend geworden. Vor allem drei Zahlen zeigen die Misere am Wohnungsmarkt:</p>
<p>Die gestarteten Bauvorhaben haben sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten der Jahre 2021 und 2022 halbiert.<br />
Viele Projekte verzögern sich. Bei 30 Prozent des Projektentwicklungsvolumens wurde der Bau mindestens ein Quartal später begonnen.<br />
Zudem werden zahlreiche Baustellen später fertiggestellt als geplant. Bei mehr als 36 Prozent des Projektvolumens können die Bauträger die Ende 2022 anvisierten Termine nicht einhalten.<br />
Bulwiengesa analysiert zweimal jährlich die Lage der Projektentwickler auf dem deutschen Markt. Die Zahlen können damit als Frühindikator dienen, in welche Richtung sich die Immobilienwirtschaft entwickelt.</p>
<p>Die Wohnungswirtschaft warnt seit Langem vor einbrechenden Zahlen im Wohnungsbau. Die Bundesregierung war Ende 2021 mit der Botschaft angetreten, für 400.000 neue Wohnungen jährlich sorgen zu wollen.</p>
<p>Tatsächlich wurden 2022 nach Zahlen des Statistischen Bundesamts 295.300 Wohnungen fertiggestellt. Für die nächsten Jahre rechnet der Spitzenverband der deutschen Wohnungswirtschaft GdW mit abnehmenden Zahlen bis hin zu nur noch 200.000 neuen Wohnungen jährlich.</p>
<p>Für den GdW steht fest: „Die anhaltenden Preisanstiege infolge von Zinssteigerungen und Langzeitauswirkungen der Coronakrise, aber auch kostentreibende politische Vorgaben und Förderchaos würgen die Investitionsfähigkeit der sozial orientierten Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland insbesondere beim Wohnungsneubau ab.“</p>
<p>Thomas Meyer, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der Wertgrund AG, nennt ein Beispiel dafür, wie politische Vorgaben sein Geschäft erschweren. „Das Liesel Quartier in Göttingen mit 590 Wohnungen, davon 40 Prozent gefördert und preisreduziert, war komplett geplant und die Bauanträge vorbereitet und zum Teil schon eingereicht, ausgerichtet auf die Effizienzhausstufe 55“, erzählt der Investor. Doch gebaut wurde es noch immer nicht.</p>
<p>„Erst erforderte eine Anpassung auf die Effizienzhausstufe 40 weitere monatelange Planungsarbeiten“, so Meyer. Jetzt werde geprüft, ob es die neuen, seit März geltenden Anforderungen an klimafreundliche Wohngebäude mit einer entsprechenden Zertifizierung erfülle. Das nehme aufgrund der Kapazitätsengpässe bei den Energieberatern jedoch einige Monate in Anspruch.</p>
<p>„Seit Amtsantritt der Ampelregierung ist die Förderpolitik von Unsicherheit und Veränderung geprägt“, sagt Meyer. Projekte wie das Liesel Quartier seien mehrfach umgeplant worden, um Fördermittel beantragen zu können. „Man will höhere Standards, gleichzeitig sinkt die Förderung, das ist ein doppeltes Dilemma“, sagte Meyer dem Handelsblatt.</p>
<p>Die Effizienzhausstufe EH40 bedeutet, dass ein Gebäude nur 40 Prozent der Energie verbraucht, die ein gesetzlich definiertes Standardhaus benötigt. Gefördert werden derzeit Wohnungen mit diesem Standard. EH55 ist gesetzlicher Neubaustandard geworden; Fördermittel gibt es dafür nicht mehr. Eine weitere Verschärfung ist nicht ausgeschlossen. Der Koalitionsvertrag sieht vor, den Neubaustandard auf EH40 anzuheben. Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) ist jedoch dagegen, um den Wohnungsbau nicht weiter zu verteuern.</p>
<p>Längst wirken sich die Verzögerungen und Absagen auf die Baubranche aus. Erst am Dienstag schlug der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) Alarm: „Leider ist keine Trendwende bei der Nachfrage im Wohnungsbau erkennbar“, sagte Felix Pakleppa.</p>
<p>Im Vorjahresvergleich seien die Baugenehmigungen für Wohngebäude um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Bei den Auftragseingängen im Wohnungsbau betrage der Rückgang ebenfalls ein Drittel. Pakleppa: „Die Rückmeldungen aus den Unternehmen lassen eine Fortsetzung dieses Negativtrends in den kommenden Monaten erwarten.“</p>
<p>Noch zehrten die Unternehmen von den Auftragsbeständen der Vorjahre, so der ZDB-Hauptgeschäftsführer. Ein Drittel der Unternehmen beklage aber schon jetzt einen Mangel an Aufträgen. „Da wächst ein enormer Druck, den Beschäftigungsstand zu halten.“</p>
<p>Die Entwicklung sei ein Weckruf an die Politik. „Ein positives Signal an Häuslebauer, Investoren und die Bauwirtschaft ist jetzt so wichtig wie lange nicht mehr.“ Dieses Signal könne etwa eine bessere finanzielle Unterstützung durch die KfW, ein reduzierter Mehrwertsteuersatz oder eine niedrigere Grunderwerbsteuer sein. „Es muss etwas geschehen für den Wohnungsbau.“</p>
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		<title>Mit dem Preisverfall könnte schon bald Schluss sein</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 12:14:39 +0000</pubDate>
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			<p><strong>Der Markt für Wohnimmobilien in Deutschland ist so unübersichtlich wie selten zuvor. Sieben Grafiken zeigen, dass sich die Lage gerade fundamental wandelt – und warum es Zeit ist zu handeln. </strong></p>
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<p>Erst waren es Materialengpässe, nun sind es hohe Zinsen, die den Immobilienmarkt durcheinanderwirbeln. Wer derzeit verkaufen will, muss häufig mit hohen Preisabschlägen rechnen.<br />
Der Preisverfall der Immobilien gegenüber dem Vorjahr wird 2023 deutlich ausfallen. Gleichzeitig schießen die Mieten, besonders bei Neuverträgen, in die Höhe.<br />
Hinzu kommt ein stockender Neubau von Wohnungen, und auch die Bevölkerung in Deutschland wächst weiter. Der Boom am Immobilienmarkt ist vorbei. Könnte genau deshalb jetzt der richtige Moment sein zu kaufen?<br />
Unsere Serie „Trendviertel 2023“ startet mit drei Metropolen: Lesen Sie unsere ausführlichen Analysen zu Hamburg, zu Berlin und zu München.<br />
Selbst ein prominenter Name hilft nicht mehr. Ex-Bayern-München-Spieler Jérôme Boateng sucht schon länger einen Käufer für sein Haus im noblen Münchener Vorort Grünwald. Die Luxusvilla hat alles, was man von einer Millionärsunterkunft erwartet: zehn Zimmer, beheizbarer Außenpool, Weinkeller, Fitnessraum, Heimkino und Wellnessbereich.</p>
<p>Doch seit über einem Jahr ist kein Käufer bereit, den Angebotspreis von 11,5 Millionen Euro zu zahlen. Was Boateng erlebt, bekommen gerade viele Verkäufer zu spüren: Interessenten sind wegen der Zinswende verunsichert, der Markt ist so gut wie tot.</p>
<p>Wer verkaufen muss, nimmt oft deutliche Preisabschläge in Kauf. Wie lange hält dieser Trend noch an? Exakte Prognosen sind schwierig, doch sieben Zahlen geben deutliche Hinweise, wie sich der Markt für Wohnimmobilen im laufenden Jahr und darüber hinaus entwickeln dürfte – und ob es sich womöglich jetzt schon wieder lohnt, nach Kaufobjekten Ausschau zu halten.</p>
<p><strong>1. Immobilienmarkt 2023: Bauzinsen zwischen 3,5 und 4,5 Prozent</strong></p>
<p>Im Mai gab es Hoffnung. In Washington konnten sich die politisch Verantwortlichen nicht auf einen Haushalt einigen, manche Investoren befürchteten einen Zahlungsausfall der USA und kauften verstärkt Bundesanleihen.</p>
<p>Je höher die Nachfrage nach deutschen Staatspapieren, desto geringer werden diese verzinst. Und das drückt wiederum die Zinsen für Immobilienkredite.</p>
<p>Doch eine Trendwende ist das nicht, zumal die Europäische Zentralbank den Leitzins zuletzt auf vier Prozent erhöht hat. Höhere Leitzinsen sorgen laut Max Herbst nicht automatisch für teureres Baugeld.</p>
<p>Doch an sinkende Zinsen mag der Chef der FMH-Finanzberatung nicht glauben. Im laufenden Jahr geht er davon aus, dass sich die Zinsen für zehnjährige Hypothekenkredite in einem Korridor zwischen 3,5 und 4,5 Prozent bewegen.</p>
<p>Miriam Mohr, Privatkundenvorständin beim Hypothekenvermittler Interhyp, rechnet mit einem „Zinskorridor zwischen 3,5 und vier Prozent“. Kleine Ausreißer nach unten sollten Kreditnehmer nach Ansicht der Fachleute daher in jedem Fall nutzen.</p>
<p>Was die Zinsbindung angeht, rät Herbst zur langen Frist. Darlehen, bei denen der Zins lediglich fünf Jahre festgeschrieben ist, kosten derzeit genauso viel wie solche mit 15 Jahren Zinsbindung.</p>
<p>Zwischenfazit: Sinkende Zinsen werden den Immobilienmarkt auf absehbare Zeit nicht beflügeln. Aber auch mit weiter steigenden Zinsen, die die Gesamtkosten für den Immobilienkauf weiter erhöhen und die Nachfrage noch stärker ausbremsen als bisher, ist nicht zu rechnen.</p>
<p><strong>2. Lieferprobleme bei einem Viertel der Firmen: Material und Handwerker bleiben knapp</strong></p>
<p>Das waren Bauherren und Bauträger lange nicht mehr gewohnt: Handwerker melden sich aktiv bei ihnen und fragen, ob es Aufträge gibt. Die Situation am Bau hat sich nach dem Zinsschock dramatisch gewandelt.</p>
<p>Noch im vergangenen Jahr waren oft weder Handwerker noch Material vorhanden. Corona und Ukrainekrieg hatten viele Lieferketten unterbrochen, es fehlte an Baumaterial. Zugleich arbeiteten Handwerksbetriebe noch ihre vollen Auftragsbücher aus den Jahren des Immobilienbooms ab.</p>
<p>Jetzt hat sich die Situation entspannt. In der Frühjahrsumfrage des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) heißt es: „Die Verfügbarkeit von Baumaterial, Maschinen und Geräten ist wieder weitgehend gegeben.“ Meldeten im Frühjahr 2022 noch nahezu 80 Prozent der Unternehmen Lieferschwierigkeiten bei Baumaterial, ist es im Frühjahr 2023 noch knapp ein Viertel. Einschränkungen gibt es laut ZDB noch bei den energieintensiven mineralischen Produkten wie Ziegeln, Fliesen und Vliesen sowie bei Bitumen. Letzteres liegt an der ausgefallenen Kapazität der Raffinerie in Schwedt durch den Importstopp von russischem Erdöl.</p>
<p>Es gibt also wieder Baumaterial, aber die Baupreise verharren auf einem historisch hohen Niveau. Laut Statistischem Bundesamt sind im Frühjahr insbesondere Dachabdichtungen und Heizungsanlagen teurer geworden. Gesunken sind die Preise in keinem Bereich.</p>
<p>Gut ausgelastet sind nach wie vor Handwerker, die wegen der Energiewende viel im Gebäudebestand arbeiten wie Dachdecker, Elektriker und Heizungsinstallateure. Generell aber gehen die Aufträge im Baugewerbe zurück, einige Betriebe mussten schon in Kurzarbeit gehen.</p>
<p>Zwischenfazit: Die Zeiten, in denen wegen Material- und Handwerkermangels jedes Bauprojekt einem Albtraum glich, sind definitiv vorbei. Zumindest durch dieses Problem dürfte die Immobiliennachfrage nicht mehr ausgebremst werden.</p>
<p><strong>3. Minus fünf Prozent Ende 2023: Wie tief fallen die Immobilienpreise noch? </strong></p>
<p>Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Pfandbriefbanken (vdp), brachte es bei der Präsentation des Hauspreisindexes für das erste Quartal auf den Punkt: „Es gibt nach wie vor vergleichsweise wenige Transaktionen. Verkäufer und Käufer sind weiterhin auf der Suche nach einem neuen Preisgleichgewicht. Diese Phase wird mutmaßlich noch einige Quartale anhalten.“</p>
<p>Laut vdp sind die Preise für Wohnimmobilien im ersten Quartal 2023 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen und um 2,0 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2022. Das waren sowohl auf Jahres- als auch auf Quartalssicht die stärksten Rückgänge seit Beginn der Indexaufzeichnungen.</p>
<p>Laut Berechnungen von VDP Research für das Handelsblatt werden die Preise für selbst genutzte Wohnimmobilien im Jahresdurchschnitt 2023 zwischen vier bis fünf Prozent nachgeben. Andreas Kunert, Director Research bei vdp Research, verweist zudem darauf, dass der reale Preisverfall deutlich kräftiger ausfällt als der nominale: „Legt man die Prognose des Sachverständigenrats hinsichtlich der Entwicklung der Inflation in Deutschland von 6,6 Prozent darüber, so ergibt sich ein möglicher realer Wertverlust von rund elf Prozent im Jahr 2023.“</p>
<p>Ein positiveres Bild zeichnet der Europace-Hauspreisindex, der auch schon die Monate April und Mai 2023 abbildet. Nach einem deutlichen Minus im Herbst und Winter vergangenen Jahres stabilisierten sich die Preise demnach ab Februar wieder. Insbesondere bei Neubauobjekten bleiben die Preise seitdem auf einem hohen Niveau, auch bei Eigentumswohnungen und Bestandshäusern scheint die Zeit der Preisabschläge zumindest für den Moment vorbei zu sein.</p>
<p>Zwischenfazit: Der reale Preisverfall gegenüber dem Vorjahr wird 2023 erheblich ausfallen. Doch es gibt derzeit keine Anzeichen, dass er danach unvermindert weitergeht.</p>
<p><strong>4. 2,1 Milliarden Euro – Wenige große Transaktionen am Immobilienmarkt </strong></p>
<p>Die stark gestiegenen Kreditzinsen und die Krisenstimmung lähmen den Immobilienmarkt. Die Investitionen von Fonds und Unternehmen in Wohnimmobilien sind zum Jahresauftakt drastisch eingebrochen, wie der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) jüngst vorrechnete. Im ersten Quartal gab demnach das Transaktionsvolumen in Deutschland um fast die Hälfte nach – auf rund 2,1 Milliarden Euro.</p>
<p>Umso stärker war Rolf Buch die Erleichterung anzumerken. „Verkäufe sind schwierig, aber sie sind weiterhin möglich“, verkündete der Vorstandschef von Deutschlands größter Immobilienfirma, dem Dax-Konzern Vonovia, bei der Vorlage der Quartalsergebnisse.</p>
<p>So gelang es den Bochumern, innerhalb von wenigen Wochen gleich zwei Großtransaktionen abzuschließen. Insgesamt fünf Bestandsobjekte mit 1350 Wohnungen in Frankfurt, Berlin und München veräußerte der Konzern für 560 Millionen Euro an CBRE Investment Management, einen großen Vermögensverwalter für Immobilien. Erst kurz zuvor hatte Vonovia einen Anteil an seinem sogenannten Südewo-Portfolio aus 21.000 Wohnungen in Baden-Württemberg für eine Milliarde Euro an eine vom Finanzinvestor Apollo verwaltete Gesellschaft verkauft.</p>
<p>Die Transaktionen des Branchenprimus Vonovia könnten eine Signalwirkung für den kriselnden deutschen Immobilienmarkt insgesamt haben. So fanden nach Daten des Immobilienberaters Savills im Mai auf dem Investmentmarkt für Gewerbe- und Wohnimmobilien in Deutschland schon wieder beinahe doppelt so viele Transaktionen statt wie im April. Die jüngsten Deals deuten an, dass die Profis allmählich zurück an den Verhandlungstisch kommen – wenn der Preis stimmt.</p>
<p>Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Vonovia seinen Bestand billiger verkaufen musste als gedacht. So hatte der Konzern die an CBRE verkauften Immobilien eigentlich mit einem Wert von 600 Millionen Euro veranschlagt – die Profis zahlten aber 40 Millionen weniger. Und auch Apollo erhielt finanzielle Zugeständnisse. So kaufte der Finanzinvestor 30 Prozent der Südewo-Anteile, erhält aber laut Analysten rund 70 Prozent der Gewinnausschüttungen der Südewo.</p>
<p>Aber immerhin, die Schockstarre scheint sich zu lösen. Die hohen Zinsen würden mittlerweile als neues Normal wahrgenommen, sagt Boris Groth, Chef des Transaktionsgeschäfts für Wohnimmobilien beim Beratungshaus Lübke Kelber: „Gerade die Profis akzeptieren, dass wir uns nun auf einem anderen, niedrigeren Preisniveau bewegen.“</p>
<p>Das bestätigt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter beim Makler Von Poll Immobilien: „Es gibt keine wirkliche Käuferklemme auf dem deutschen Immobilienmarkt, das Kaufinteresse ist da und hat seit Jahresbeginn sogar zugenommen.“</p>
<p>Zwischenfazit: Die Schockstarre, in die der Immobilienmarkt nach dem jähen Zinsanstieg 2022 verfallen war, beginnt sich zu lösen. Immer mehr Käufer haben sich mit den höheren Zinsen abgefunden – und immer mehr Verkäufer mit den gesunkenen Preisen.</p>
<p><strong>5. Minus 104.700: Neubau ist weit vom Ziel entfernt </strong></p>
<p>Es ist ein bitteres Eingeständnis: Die Bundesregierung hat 2022 ihr Wohnbauziel von 400.000 Einheiten jährlich erneut deutlich verfehlt. Insgesamt wurden 295.300 Wohnungen gebaut, gerade mal 0,6 Prozent mehr als im Jahr davor.</p>
<p>Im laufenden Jahr erwartet die Branche sogar einen Rückgang der Fertigstellungen – der sich voraussichtlich 2024 fortsetzen wird. Der Verband des Deutschen Baugewerbes erwartet, dass 2023 lediglich rund 245.000 Wohnungen fertiggestellt werden.</p>
<p>Wegen der gestiegenen Zinsen halten sich viele Bauherren mit Projekten zurück oder stoppen sie. Seit Monaten beobachtet das Ifo-Institut eine Stornierungswelle im Wohnungsbau. Im Februar berichteten 14,3 Prozent der befragten Unternehmen davon. Zwischen 2012 bis 2019 lag der Wert nie über drei Prozent.</p>
<p>Folge: Der Wohnungsmangel gerade in den Ballungsräumen verstärkt sich. So standen bei Vonovia im ersten Quartal nur 2,2 Prozent der insgesamt knapp 550.000 Wohnungen leer. „Wir können faktisch keine neuen Wohnungen mehr anbieten“, sagte Buch.</p>
<p>Da weniger neue Angebote als erhofft auf den Markt kommen, dürften sich Interessenten bei der Suche noch mehr auf bestehende Gebäude konzentrieren, sagt Makler Jürgen Michael Schick voraus. Daher erwartet Hans-Peter Hesse, Chief Investment Officer der ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe, für Bestandsimmobilien in solidem Zustand zeitnah ein Ende der Preisrückgänge, wenn sich die Zinsentwicklung beruhigt. Der Preisverfall bei schlecht sanierten Gebäuden werde dagegen so schnell nicht aufhören.</p>
<p>Zwischenfazit: Die Neubauzahlen werden auf absehbare Zeit hinter dem Bedarf zurückbleiben – und stabilisieren dadurch die Preise für Bestandsimmobilien.</p>
<p><strong>6. Plus zehn Prozent und mehr – Steigen die Mieten weiter?</strong></p>
<p>Wer einen Blick in den Mietpreisindex des Statistischen Bundesamts wirft, wird feststellen, dass die Wohnungsmieten in den vergangenen zweieinhalb Jahren lediglich um 4,2 Prozent gestiegen sind. Die Inflation lag im selben Zeitraum mehr als dreimal so hoch.</p>
<p>„Wir haben am Mietmarkt eine Zweiteilung“, sagt Makler Schick. „Auf der einen Seite haben wir Mieter im Bestand, die gut geschützt sind, auf der anderen Seite sehen sich Menschen, die nun eine Wohnung anmieten, mit steigenden Mieten konfrontiert.“</p>
<p>So gilt für Mieter im Bestand die Kappungsgrenze. Sie erlaubt Vermietern, die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zu erhöhen, binnen drei Jahren jedoch maximal um 20, in einigen Städten sogar nur um 15 Prozent. Bei Neuverträgen gilt zwar die Mietpreisbremse, nach der Vermieter beim Mieterwechsel maximal zehn Prozent mehr als die ortübliche Vergleichsmiete verlangen dürfen.</p>
<p>Doch bei Wohnungen, die ganz neu oder kernsaniert an den Markt kommen, gibt es keine Obergrenzen. „Bei Neuverträgen gab und gibt es, je nach Lage, Sprünge im Vergleich zum Vorjahr von zehn Prozent und mehr“, weiß Philipp Wass, der bei der Ratingagentur Scope Wohnungskonzerne analysiert.</p>
<p>Dass diese Mietsteigerungen sich kaum in der Statistik niederschlagen, liegt daran, dass sich momentan nur etwa zwei bis drei Prozent der Mieter nach einer neuen Wohnung umschauen. Marktkenner wie Schick sprechen vom „Lock-in-Effekt“.</p>
<p>Das bedeutet, dass viele Menschen, die allein oder zu zweit in großen Familienwohnungen leben, nicht ausziehen – auch wenn sie den Platz nicht brauchen. Denn eine neue, kleinere Wohnung würde sie mehr Miete kosten.</p>
<p>Die steigenden Mieten für Neubauten ergeben sich in erster Linie aus den gestiegenen Bau- und Kapitalkosten. Dass weniger gebaut wird und zugleich die Nachfrage steigt, verschärft die Situation zusätzlich. Scope-Experte Wass: „Im Vergleich zur Situation vor anderthalb Jahren ist aufgrund der gestiegenen Zinsen für zahlreiche Haushalte der Erwerb einer eigenen Immobilie unmöglich geworden, und sie bleiben Mieter.“</p>
<p>Die gestiegenen Energiepreise tun ihr Übriges, weiß Birger Dehne, dessen Family-Office bundesweit jährlich zwischen 2500 und 5500 Wohnungen erwirbt: „Viele Menschen sind bescheidener geworden.“ Auch Gutverdiener, die sich bislang mehr leisten konnten, fragen nun bezahlbaren Wohnraum nach.</p>
<p>Das hat dazu geführt, dass die Neuvertragsmieten in Dehnes Portfolio im vergangenen Jahr teilweise um 20 Prozent gestiegen sind. Leere Wohnungen habe er faktisch keine, auch nicht in Lagen, die früher weniger gefragt waren.</p>
<p>Ein Ausweg aus der Misere der stetig steigenden Neuvertragsmieten führt nach Ansicht von Jürgen Michael Schick nur über mehr neue Wohnungen. Aber viele Wohnbauprojekte wurden gestoppt, weil sie sich angesichts der gestiegenen Zinsen kaum mehr lohnen. „Das ist sozialer Sprengstoff für weite Teile der Gesellschaft“, sagt Reiner Braun von Empirica, einem Analysehaus für Immobilienmärkte in Deutschland.</p>
<p>Zwischenfazit: Die Mieten in Deutschland werden nahezu zwangsläufig weiter steigen. Dadurch steigt bei gleichen Preisen und Zinsen auch die Rendite von vermieteten Wohnimmobilien.</p>
<p><strong>7. Plus 5,65 Millionen: Wachsende Bevölkerung heizt Immobilien-Nachfrage an</strong></p>
<p>Der anhaltende Zuzug von Arbeitskräften aus dem Ausland und Flüchtlingen hat den Wohnungsbedarf in Deutschland noch einmal erhöht, vor allem in den Ballungsräumen. So kommt eine Studie des Pestel-Instituts zu dem Ergebnis, dass 2025 rund 700.000 Wohnungen in Deutschland fehlen werden.</p>
<p>„Es wäre illusorisch zu glauben, dass in ein paar Jahren erheblich weniger Menschen in Deutschland leben werden als heute“, sagt Matthias Günther, Vorstand des Pestel-Instituts. „Ich sehe weder Anzeichen für ein Abflauen der Zuwanderung noch einen Hinweis darauf, dass Menschen im großen Stil wieder aus Deutschland wegziehen.“</p>
<p>Auch Jochen Möbert, Immobilienexperte von Deutsche Bank Research, folgert nüchtern: „Die Flüchtlingswelle aus der Ukraine und der strukturell hohe Zuzug, der wie vor der Pandemie wieder bei über 300.000 Personen pro Jahr liegt, erhöhen die Nachfrage.“ Laut seiner Prognose wird die Einwohnerzahl in Deutschland von derzeit rund 84,3 Millionen auf fast 86 Millionen im Jahr 2030 steigen.</p>
<p>„Der Zuzug wird sich stark auf die Metropolen und deren Umland konzentrieren“, so Steffen Metzner, Chef des Researchs der Immobilienfirma Empira Gruppe. Für Käufer sei vor allem Berlin ein interessanter Markt, „da dort eine große Knappheit an Wohnungen besteht und die Preise noch nicht das Niveau erreicht haben, die wir aus anderen großen Städten in Europa kennen“.</p>
<p>Aber auch Hamburg und Köln dürften sich aus Sicht von Käufern positiv entwickeln. Keine der großen acht Städte müsse jedoch mit fallenden Preisen rechnen.</p>
<p>Zwischenfazit: Immer mehr Menschen strömen in die großen deutschen Metropolen. Es gibt keine Anzeichen, dass die Kaufpreise dort auf breiter Front sinken könnten.</p>
<p><strong>Fazit: Jetzt Immobilien kaufen? Oder lieber noch abwarten?</strong></p>
<p>Der Boom am deutschen Markt für Häuser und Wohnungen ist vorbei und kehrt so schnell nicht zurück. Die fundamentale Angebotsknappheit werde die Preise jedoch nicht ewig im Tal lassen, glaubt Jochen Möbert, Immobilienanalyst bei Deutsche Bank Research. Langfristig hält er sogar deutlich höhere Preise für wahrscheinlich. Wenn die Zinsanstiege enden, würden „die positiven Preistreiber das Kommando übernehmen“.</p>
<p>Auch der neue Postbank-Wohnatlas sagt bis 2035 für die Ballungsräume inflationsbereinigt steigende Preise voraus. Vor allem im Süden und Nordwesten Deutschlands sei mit Wertzuwachs zu rechnen, ebenso in den sieben Metropolen München, Frankfurt (Main), Köln, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf und Hamburg. In ländlichen Regionen, vor allem in Ostdeutschland, müssen Verkäufer demnach jedoch mit Wertverlusten rechnen.</p>
<p>„Mein Gefühl ist, dass in den deutschen Großstädten die Preiskorrektur bereits weitgehend vollzogen ist, während es in den B- und C-Städten vielleicht noch etwas dauern kann“, sagt der Frankfurter Geschäftsführer des Luxusmaklers Engel &amp; Völkers, David Schmitt.</p>
<p>Wenn also die Preise zumindest in den Metropolen nicht weiter sinken, die Zinsen voraussichtlich konstant bleiben und die Mieten mit Sicherheit steigen – was spricht dann dagegen, jetzt zu kaufen?</p>
<p>Eigentlich nichts – sofern man auf das richtige Objekt stößt. „Ich rate Interessenten, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen“, empfiehlt Immobilienberater Groth. „Momentan kommen Immobilien in attraktiven Lagen auf den Markt, die für akzeptable Preise zu haben sind und früher nur unter der Hand weggegangen wären.“ Wer mit der Idee spiele, eine Immobilie zu kaufen, sollte mit dem Sondieren nicht mehr allzu lange warten, mahnt Groth. Noch seien Käufer in einer sehr guten Verhandlungsposition.“</p>
<p><strong>Immobilienmarkt: Zinspause könnte wieder für steigende Immobilienpreise sorgen</strong></p>
<p>Sollte hingegen die EZB Ende des Jahres eine Zinspause andeuten, würden auch die Preise wieder steigen, sagt Von-Poll-Geschäftsführer Ritter voraus. Denn dann dürften schnell wieder deutlich mehr Interessenten auf den Markt strömen als jetzt: „Die gute Verhandlungsposition wird sich dann rasch wieder in Luft auflösen.“</p>
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